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3 überraschende Einsichten, warum Dir niemand etwas anhaben kann

Bild Innen und Außen

Kennst Du es, dass Dich Menschen auf der Straße böse anschauen und Du das Gefühl bekommst, die ganze Stadt hat schlechte Laune? Oder Kennst Du es, dass Dich Dein Partner wütend anfährt, Du das zutiefst persönlich nimmst und zurückpfefferst?

Warum das gar nicht nötig ist, verrate ich Dir hier:

1. Du reagierst nicht auf einen anderen Menschen, Du reagierst auf Deine eigenen Gefühle

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Realität, wie sie uns vor den Augen erscheint, nicht die Wirklichkeit ist. Unsere fünf Sinne zeigen uns also nicht das, was ist, sondern das, was unser Gehirn interpretiert. Es verarbeitet demnach keine Reize, die von Außen auf uns zukommen, sondern interpretiert diese Reize mittels der Informationen, durch die es geprägt wurde, die zu unseren eigenen Ansichten, Meinungen und Glaubenssätzen geworden sind. Darüber hinaus siebt es nur die Informationen heraus, die zu dem passen, was wir im Innersten glauben.

Einfacher gesagt: Wie Innen – so Außen. Selbst der Volksmund hat dafür einen Spruch auf Lager: Wie man in den Wald ruft, so schallt es auch wieder heraus.

Das, was Du aussendest, kommt zu Dir zurück.
Es geht um das universelle Gesetz der Anziehung, das in uns allen wirkt.

Durch unsere inneren Glaubensmuster, unsere verinnerlichten, ständig wiederholten Gedanken und Gefühle nehmen wir auch nur das im Außen wahr, was in uns selber ist.

Wenn Du zum Beispiel in einer Atmosphäre von Angst groß geworden bist, wenn Du ängstlich auf Deine Bezugspersonen reagiert hast, oder sie auf irgendeine Art Angst gelebt haben, ist es wahrscheinlich, dass Du diese Lebensqualität bis in Dein Erwachsenenalter verinnerlicht hast.
Du bist zum Beispiel unsicher und zweifelst an Dir selbst und siehst überall Gefahren lauern. Sehr wahrscheinlich werden sich Dir viele Gelegenheiten in Deinem Leben bieten, diese Unsicherheit ständig zu erfahren. Das Geld ist knapp, Deine Arbeitsplätze sind immer gefährdet, alles droht Dir dauernd zu entgleiten.
Dein Zweifel an Dir selbst wird zu einem Misstrauen anderen gegenüber und Du erlebst oft Gründe, warum Menschen einfach nicht vertrauenswürdig sind. Du ziehst das an, was in Dir vorherrscht.

Oder vielleicht kennst Du das: Dein Partner kommt morgens mit schlechter Laune in die Küche und zieht einen Flunsch, sagt nicht Guten Morgen und einen Kuss gibt es auch nicht.
Wie reagierst Du?
Das hängt von Deiner eigenen Stimmung ab. Wenn Du nörgelst, wo das Guten Morgen und der Kuss bleiben, hat seine Energie ziemlich genau Deine eigene Energie getroffen. Sein Muffel hat sofort Deinen Muffel entdeckt, der auch gleich auf ihn reagiert.

Bist Du allerdings gut drauf, hast Du gut geschlafen, bist gut gelaunt und fröhlich, wirst Du vermutlich freundlich fragen, ob er schlecht geschlafen hätte und womit Du ihm jetzt eine Freude machen könntest. Vielleicht einen Kaffee?

Sein Muffel kann Dir in dem Fall nichts anhaben, weil da kein Muffel in Dir ist, mit dem er sich verbinden kann, und nachdem es sich nicht gut alleine muffelt, wird er sich auch schnell verziehen.

Seitdem ich dieses Gesetz der Anziehung kenne, finde ich es faszinierend mein Inneres zu erforschen und zu beobachten, wie ich auf Ereignisse, Menschen, Umstände reagiere, denn die Tatsache, dass ich letztlich nur wahrnehme, was in mir selber ist, führt mich gleich zu Punkt Zwei:

2. Der andere reagiert nicht auf Dich, sondern auf seine eigenen Gefühle

Die Umkehrung davon ist natürlich genau so wahr. Dem anderen geht es nicht anders als Dir, deshalb brauchst Du nichts, absolut gar nichts persönlich nehmen, was Dir von Außen widerfährt.
Wenn Dir jemand zu verstehen gibt, dass er Dich nicht mag, dann bist es nicht Du, auf den oder die er reagiert, sondern er reagiert auf seine eigenen unverarbeiteten Gefühle, die noch in ihm schalten und walten. Es mag bedauerlich sein, wenn Du diese Person gern hast, aber es liegt definitiv nicht an Dir! Wir bekommen das gespiegelt, was meist unbewusst in uns arbeitet.
Was mich gleich zu Punkt Drei bringt:

3. Die Entscheidung, wie Du auf jemand anderes reagierst, liegt bei Dir

Nachdem Du diese Einsichten für Dich überprüft hast, sind sie in Deinem Bewusstsein, und wenn Dir etwas bewusst geworden ist, kannst Du Dich eigenständig entscheiden, wie Du darauf reagierst und bist Deinen Gefühlen nicht mehr blind ausgeliefert.

Du kannst Deinem muffligen Partner sagen, dass ihr Euch heute Morgen am Besten aus dem Weg gehen solltet, weil Du genau so mies drauf bist wie er. Oder Du kannst ihm trotzdem einen Kaffee machen, weil Du weißt, dass Deine schlechte Laune nur auf seine schlechte Laune reagiert und ihr Euch bewusst entscheiden könnt, zusammen besser drauf zu kommen. Ich schwöre Dir, das mag am Anfang ungewöhnlich sein, aber es macht Spaß, wenn man es geübt hat, die Hürde zu überwinden und bringt Euch einander viel, viel näher.

Waren diese Einsichten überraschend für Dich oder ein alter Hut? Findest Du diese Gedanken ausgemachten Blödsinn oder hast Du das alles schon in Deinem eigenen Alltag und in Dir selbst beobachtet? Ich fände es spannend Deine Gedanken darüber zu erfahren!

In Verbundenheit, Nicole

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