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Unterdrückte Gefühle: wie sie Krankheiten erzeugen

unterdrückte Gefühle

Es sind unsere Gedanken, die unsere Emotionen erzeugen.
Du kennst sicher Gedanken wie: Ich will nicht verlassen werden, oder – ich hasse
es, allein zu sein. Diese Gedanken erzeugen Angst.

Andere Gedanken wie: Ich muss immer besser werden, ich muss mich anstrengen, darf nichts falsch machen, erzeugen Druck. Manche Gedanken erzeugen Druck andere Angst, wieder andere Trauer. Unsere Gefühle sind die Folgen von Gedanken, die wir uns angewöhnt haben zu denken.

Gefühle wie Angst, Wut, Trauer, Ohnmacht, Schuld, Neid und Eifersucht mögen wir nicht. Wir wollen sie nicht in unserem Leben haben und lehnen sie ab. Wenn wir sie aber unterdrücken, dann können sie nicht aus unserem Körper heraus.

Unterdrückte Gefühle schaffen körperliche Symptome

Wenn Du Dich beispielsweise ärgerst, es aber nicht aussprichst, nicht sagst: Das stört mich, das macht mich wütend, können wir das ändern?, und Deinen Ärger herunter schluckst, folgt eine körperliche Reaktion.

Dein Magen geht davon aus, dass er etwas zu verdauen bekommt und fängt an Magensäure zu produzieren. Wenn aber nur heiße Luft im Magen ankommt, widmet sie sich Deiner Magenschleimhaut, dem, was eben da ist und greift diese an. Deine Magenschleimhaut beginnt Gastritis oder im Extremfall Magengeschwüre zu produzieren.

Wut ist noch so ein interessantes Beispiel: Wenn Du die Wut, die in Dir ist, den Groll, Ärger, Zorn oder gar Hass nicht akzeptierst und verdrängst, manifestieren diese ungelebten, ungesehenen Gefühle, Dinge wie Gallensteine in Deinem Körper. Die sogennanten negativen Gefühle warten darauf bejahend von Dir gefühlt zu werden.

Wir erschaffen unsere Krankheiten selbst

Feinstoffliche Energien wie Gefühle, manifestieren sich im Körper zunächst in Form von Beschwerden, über die unzählige Menschen sich beklagen. Viele Menschen kennen eine Enge im Hals, von der die Schilddrüse wieder betroffen ist, oder Rückenschmerzen, Nieren oder Magenprobleme, usw.

Nach dem ich mir viele Informationen zum Thema besorgt habe, viele Interviews gesehen und mich selbst beobachtet habe, vertrete ich nun auch die sehr polarisierende Meinung, dass alle Beschwerden und alle Krankheiten ihren geistigen Ursprung im Menschen haben.

Der Mensch erschafft sich Beschwerden und Krankheiten seines Körpers selbst. Und wenn Du selbst von einer Krankheit betroffen bist, oder jemand den Du liebst, dann frage Dich doch bitte zuerst: Wann tauchte diese Krankheit zum ersten Mal auf? Wann wurde sie diagnostiziert oder wann hast Du sie zuerst bemerkt?

Werde zum Selbsterforscher!

Wenn Du die Antwort darauf hast, dann frage Dich als nächstes: Was geschah 6, 12 oder 24 Monate vor dem Ausbruch der Krankheit?

Wie sah Dein Leben aus? Was geschah in Deinem Leben? Und Du wirst bestimmt feststellen, ja, da war was. Da ging es mir nicht gut, weil dies und jenes geschah. Zum Beispiel weil Du verlassen wurdest, weil jemand, denDu liebtest, starb. Manchmal war es ein besonders emotionaler oder stressiger Umzug, Jobwechsel, Fall in die Arbeitslosigkeit…

Zeiten, in denen Du nur mehr funktioniert hast, statt bei Dir selbst zu sein. Wo Du unter etwas gelitten hast und den Überblick verloren hattest. In solchen leidvollen und stressigen Zeiten treffen wir unbewusst Entscheidungen.

Was will Dir Dein Körper sagen?

Versuche Dich dem vergangenen Zeitraum durch Meditationen, Phantasiereisen etc. anzunähern. Geh nochmal dahin zurück, wie es Dir ging, beobachte nochmal, werde nochmal Zeuge dessen, was Du in jener Zeit innerlich dachtest, welche unbewussten Entscheidungen Du damals getroffen hast.

Ich selbst konnte auf diese Weise den Ursprung meiner Psoriasis ausfindig machen. Die Schulmedizin kann mir keine Auskunft darüber geben, warum diese Krankheit entsteht. Die Experten sind sich nicht einig. Doch Bücher zum Thema Signale des Körpers, haben mich an die Sichtweise herangeführt, dass geistige Ursachen hinter dieser Hauterscheinung stecken.

Darin liegt sogar eins meiner wichtigsten Lebensthemen verborgen: Mich in meiner Verletzlichkeit zu zeigen. Mich in meiner Bedürftigkeit und Offenheit, mit den in mir herrschenden Gefühlen zu zeigen und mich nicht hinter einem Panzer zu verstecken.

Hier ist eine gute Videoanleitung von Katharina Nestelberger zum Umgang mit Deinen Gefühlen, wie Du es schaffst, sie wirklich zu spüren.

Dein Körper ist Ausdruck Deiner Seele

Meine Haut weist mich sehr deutlich darauf hin. Nur muss ich die Verantwortung dafür übernehmen und meinen Körper auch lesen wollen.

Seit dem ich bereit bin mich mit meinen Ängsten und Zweifeln, mit meinem Selbstgefühl und der Verbundenheit oder nicht Verbundenheit mit anderen Menschen auseinanderzusetzen, ist mein Hautbild deutlich besser geworden.

Jedes von mir hinterfragte Ungleichgewicht meines körperlichen Befindens ist auf eine geistige Ursache zurückzuführen. Wenn wir die Verantwortung für unsere Heilung nicht auf die Mediziner alleine abwälzen, kann eine viel tiefere Heilung geschehen, als das was die übliche Symptombehandlung imstande ist zu leisten.

Es fehlt die Liebe zu Dir selbst

Nicht Pillen werden uns wirklich heilen, sondern der tiefe Blick in unser Inneres, die Auseinandersetzung mit unseren Gefühlen und der starke Wunsch uns von alten, ungelösten Mustern zu befreien und ein authentisches Leben zu führen.

Wir tun das, indem wir uns noch einmal mit liebendem Herzen anschauen, mit unserem Körper sprechen, ihm dafür danken dass er uns gedient hat, und unser Leben wenden.

Das heißt: Eine neue, eine liebevolle Beziehung zu uns, zum Körper, zum Frausein, zum Mannsein, und zu diesem Leben einnehmen. Und dazu fordert Dich Dein Körper auf.

Wir öffenen uns dafür, dass wir selber diese Krankheit auf unbewusste Weise erschaffen haben und dafür heute unsere Verantworung übernehmen. Auf liebevolle Weise heißt uns nicht vorzuwerfen, dass wir das gemacht haben, sondern uns aus dem damaligen Zustand heraus zu verstehen.

Du konntest nichts dafür

Niemand macht sich bewusst krank. Wenn ich diesen ersten Schritt gehe, und mich dafür öffne, dass ich damals nicht anders konnte, lege ich die erste Voraussetzung zur Heilung.

Der Arzt mag ja auf seine Weise helfen, aber das Wichtigste ist, dass Du mitmachst oder es selber in die Hand nimmst und sagst: Ich bin bereit, meinen Körper zu heilen, durch die Übernahme meiner Verantwortung, durch das Öffnen meines Herzens, und meiner bewussten neuen Einstellung und Beziehung zu meinem Körper.

Und ich treffe eine neue Entscheidung: Ich treffe die Entscheidung für ein Ja, zur Liebe zur mir selbst. Ich erkenne dieses Leben an und mich selbst in diesem Körper, der mir gegeben wurde.

Neue Zeit: Neues Bewusstsein

Heutzutage sind wir in der Lage, mit unserem Bewusstsein die Gesetze von Mangel und Fülle, von Glück und Unglück, von Gesundheit und Krankheit zu erkennen und ernst zu nehmen.

Ich wünsche Dir ein erfülltes Ja zu diesem Leben, zu Deinem Körper und das Erkennen, dass Du ein machtvolles, schöpferisches Wesen bist, was mit Freude für die Gesundheit seines Körpers sorgen kann, um ihn bis zu einem hohen Alter zu genießen.

Alles Liebe, Deine Nicole

Nicole

 

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2 Kommentare

  1. CLAUDIA sagt

    Dankeschön für diesen tollen Beitrag, ich kann hier – leider auch aus Erfahrung – einem jeden einzelnen Wort – nur voll und ganz zustimmen !!!

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