Das Thema Berufung ist für mich so relevant wie essen, schlafen oder… lieben.
Seit dem Tod meines Vaters, 2009, frage ich mich nach dem Sinn meines Daseins.

Meines größten kreativen Vorbildes beraubt, stand ich da ohne etwas über mich
in der Hand. Mein Leben lang wollte ich so sein wie er. So klug, kreativ, gebildet,
so unbeugsam und kompromisslos in meinem literarischen Ausdruck und absolut
sicher in dem, was ich für meine Lebensaufgabe halte.

Und als er starb, war da nichts mehr da.In mir. So musste ich mich also auf
die Suche machen nach meiner eigenen Berufung. Doch was ist das eigentlich,
die Berufung? Geht es hier nur um eine Aufgabe, um eine Arbeit, die ich
wirklich machen will?

Den Ruf des Lebens hören

Wenn es um dieses Thema geht, dann fragt man am besten eine ganz spezielle
Frau: Heidi Marie Wellmann.
Seit vielen Jahren ist sie zutiefst berufener Berufungscoach und versetzt die
Menschen in die Lage, den Ruf ihres Lebens zu hören.

Denn das ist ihrer Meinung nach Berufung in Wahrheit: Den Ruf des Lebens
wahrnehmen, der inneren Stimme vertrauen und ihr in Hingabe folgen.
Doch warum ist das so schwer? So schwer, dass so oft erst ein Befreiungsschlag
nötig ist, um aufzuwachen, um hinzusehen, um zu erkennen, wozu wir
wirklich auf der Welt sind?

Mein unerwarteter Befreiungsschlag war der Tod meines Vaters. Andere
werden krank, stehen selbst kurz vor dem Tod, bevor sie ihren Ruf hören.
Es geschehen Unfälle und Katastrophen. Das Leben ist verdammt kreativ.

Ab durch die Angst

Ich wollte wissen, welchen Befreiungsweg Heidi gegangen ist. Die Frau, die
so leidenschaftlich ihrem Ruf folgt, dass man meinen könnte, sie hätte nie
etwas anderes getan. Doch. Hat sie. Sehr viel sogar.

Ihr Befreiungsweg ging ab. Ab durch die Angst.
Die Angst, die wir alle kennen. Nicht gesehen werden. Nicht geliebt werden.
Sie spricht so offen über sich, ihre Katastrophen und ihre innersten
Empfindungen, dass mir die Spucke wegbleibt.

Nach dem Gespräch bin ich absolut happy meinem Ruf gefolgt zu sein.
Dem Ruf, sie um ein Gespräch zu bitten. Ich habe gelernt, dass ich mich
nicht unbedingt der Angst in die Arme werfen muss, wie sie es tut, weil sie als
echte Angstrebellin auf die Welt gekommen ist.

Aber ich kann der Angst standhalten, wenn sie da ist. Sie aushalten. Sie
ansehen
.Und durch sie hindurchgehen. Mit all meinem Mut. Und Du kannst
das auch.
Dann werden wir offen für das, was das Leben von uns will und
können wirken und strahlen und viele andere Menschen damit entzünden…

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Hier kommst Du zu den weiteren Befreiungsgesprächen:

Sarla
Martin Uhlemann
Stefan Hiene
Romeo Kovcin

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In Verbundenheit, Nicole

Nicole

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