Tag: 21. November 2018

Du bist der Gastgeber Deiner Limitierungen

Das Gefühl man selbst zu sein, ist so zentral und tief, dass es einem Schock gleichen kann, wenn man herausfindet, was es bedeutet, an einem Ich anzuhaften, das nicht das wahre Ich sein soll. Wenn man überhaupt herausfindet, dass „man“ an „sich“ anhaftet. Denn wie kann es sein, dass ich an mir klebe? Wer ist „Ich“ und wer ist „mir“? Bin ich etwa zwei? Diese Frage ist so groß, so tief und so schön … Herauszufinden, dass das, worunter ich leide nicht das ist, was ich bin, gleicht dem Aufgehen einer Sonne, die noch nie zuvor gesehen wurde. Ich leide, im Grunde, unter den Gedanken über mich selbst. Ich denke mich klein, ich denke mich schwach, ich denke mich minderwertig, unzulänglich und falsch. Und dieses Denken halte ich zutiefst für mich selbst. Darin erkenne ich nicht, dass ich die Erlebende dieser gedanklichen Auswirkungen bin. Ich erlebe, was ich über mich denke Ich erlebe, was ich über mich denke. So fühlt es sich an, was ich über mich denke … Und ich erlebe, dass ich diesem …