Autor: Nicole Paskow

Im Höllenfeuer der Gefühle

Ich möchte Dir zeigen, wie echte Gefühle wirklich sind. Nein, ich möchte nicht, ich will es Dir zeigen! Ich will es, weil es das Einzige ist, wozu ich auf der Welt bin. Ich bin hier, um mich vollkommen zu spüren, zu entdecken, in meinen unermesslichen Ausmaßen. Und ich bin hier, um Dir von dieser Überwältigung zu berichten. Weil es nichts wesentlicheres in diesem Leben gibt, als Dich selbst zu erleben.

Urvertrauen – Der Fall in Dich selbst

Ich habe nie gewusst, dass es wirklich um mich selbst geht, so wie ich bin. So, wie ich mich mir selbst nie wirklich gezeigt habe, weil ich von mir selbst wie durch eine Milchglasscheibe getrennt war. Wenn ich hinsehen würde, so sagte mir die Angst, dann würde ich erkennen, dass mein Leben ein Konstrukt ist, das in dem Moment des Hinsehens, in sich zusammenfallen würde.

Glück sieht Dich an

Die stille Revolution der Schmetterlinge

Ich habe lange geglaubt, dass es etwas gibt im Leben, dass richtig und falsch ist. Etwas, woran ich mich festhalten kann, wie die zehn Gebote zum Beispiel. Die wurden auch erfunden, damit die Menschen sich an etwas festhalten können. Damit sie sich nicht die Köpfe einschlagen und miteinander auskommen. Warum war das denn nötig? Warum ist das denn immer noch nötig: Regeln aufzustellen, damit wir uns nicht die Köpfe einschlagen? Und warum tun wir es trotzdem? Die Antwort, die ich für mich gefunden habe ist recht einfach: Weil wir überlagert  sind mit Vorstellungen davon, was Richtig und was Falsch ist. Jeder für sich. Das Meinungs-Brett vor dem Kopf Hier rühren wir an eine der grundlegendsten Fragen: Ist der Mensch von Natur aus gut? Aber dazu müssten wir erst mal klären, was ist Natur und was ist eigentlich gut? Ich finde wir müssen die Antworten darauf von Grund auf neu erforschen. Jeder für sich. Es geht nicht um Studien, Wissenschaft und Experimente. Es geht um die elementarste Qualität von Leben. Und zu dieser Empfindung, zu diesem …

Selbstwert

Was bist Du wert?

Selbstwert ist seit vielen Monaten ein großes Thema für mich. Auch weil ich immer
mehr entdecke, wie tiefsitzende, unbewusste Gefühle, oder zu Gefühlen erstarrte
Gedanken, das was ich für mein Leben wünsche, immer wieder blockieren.
Ich entdeckte, wie übernommene Ansichten sich so in mein Fleisch und Blut
eingewebt haben, dass ich sie für mich selbst hielt.

Sieh dem Tod ins Auge

Sieh Deinem Tod in die Augen

Das erste Mal, als mir mein zukünftiger Tod vollkommen bewusst wurde, war ich gerade auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen. Es war ein ganz normaler Frühabend im Winter. Nichts deutete auf diese Bewusstwerdung hin. Es war nicht mal besonders düster. Plötzlich wusste ich nicht nur, ich fühlte es bis in die letzte Pore meines Körpers: Ich werde sterben. Es wird mich nicht mehr geben. Eines Tages. Jeder weiß, dass er oder sie einmal sterben wird, doch es ist ein enormer Unterschied, ob man diesen Gedanken an sich heranlässt, oder nur davon weiß. Mir raubte dieser Gedanke den Atem. Ich stand auf dem Netto-Parkplatz und nichts war wie ein paar Sekunden vorher. Um mich herum lief alles seinen gewohnten Gang, Autos parkten, Menschen gingen einkaufen. Und ich musste sterben. Ich muss sterben Eines Tages, vielleicht heute noch, oder morgen oder in ein paar Jahren. Egal, was danach würde, ich wäre nicht mehr so, wie ich jetzt bin. Ich fühlte mich augenblicklich einsam. Diesen Weg gehen wir alle allein. Genauso, wie wir den Weg in diese Welt hinein …

Wir wollen das pure Leben nicht

Diese große Verzweiflung darüber, nicht zu wissen, was das Leben ist. Nicht zu wissen, welchen Platz man darin einnehmen soll. Nicht zu wissen, was richtig ist und wer man denn nun wirklich ist. Diese irrsinnige Verstrickung im Karussell der Gedanken, das sich in einem Affentempo, um sich selbst dreht. Dieses Taumeln, dieses Straucheln, dieses Fassen ins Nichts. Diese große Sehnsucht nach Ruhe, nach Ankommen. Menschen, die fragen, bekommen Antworten. Von Menschen, die Fragen beantworten. Wir wollen nicht verstehen, dass die Fragen selbst Teil des Problems sind. Antworten sind nicht das Leben Wir wollen einfach nicht verstehen, dass alle Antworten auf Fragen nur Antworten auf Fragen sind, aber nicht das Leben selbst. Das wollen wir gar nicht. Wir wollen das pure Leben nicht. Wir wollen das Leben, das wir uns vorstellen können. Das Leben unserer inneren vier Wände. Wir leben uralte Gedanken, von Generationen weitergegeben an uns. Gedanken, die wir weitergeben an die nächsten Generationen, die immer vorbeizielen an dem, was wirklich ist. Weil wir es nicht besser wissen wollen, wir behaupten es nur. Wir vererben …

Heilung

Was ist Heilung? Gespräch mit Luna U. Müller

Wir fühlen uns alle schlecht, wenn wir krank sind. Wir wollen Schmerzen loswerden, seien es seelische oder körperliche. Wenn ein Teil unseres Körpers erkrankt ist, leiden wir vollständig darunter, nicht nur der betroffene Körperteil. Und zumeist gehen wir dann schnell zum Arzt, der uns Pillen verschreibt, damit diese Symptome wieder verschwinden, wir wieder schmerzfrei sind und alles wieder in Ordnung erscheint. Bis zum nächsten Symptom…bei dem wir es wieder genau so machen. Der Körper als Maschine Noch immer haben viele Menschen das Bild einer Maschine im Kopf, wenn sie an den Körper denken. Einer Maschine, die aus mechanischen Gründen kaputt geht, die man dann reparieren kann. Langsam beginnt dieses Bild zwar zu bröckeln und Heilpraktiker weisen allerorten auf den großen Zusammenhang zwischen Körper und Geist hin, doch das Neue hat üblicherweise einen langen Weg, bis es in der Gesellschaft ankommt. Anhand eigener Beobachtung meines Verhaltens, meines Körpers, meines geistigen Zustandes, kann ich den Zusammenhang zwischen meinem inneren Befinden, meiner Lebenshaltung, Lebensweise und dem körperlichen Ausdruck davon nur bestätigen. Ich finde es daher wichtig diese Sichtweise …