Autor: Nicole Paskow

Das Ende der Träume ist der Anfang des Lebens

Träume und Idealvorstellungen  führen Dich maximal von Dir und dem,
was eine echte Möglichkeit für Dich sein könnte, weg.
Sie sind eine katastrophale Zeitverschwendung. Eine Beschäftigung, die Dir so schadet,
wie massenweise Heroin, ohne dass Du es erkennst.
Es fühlt sich ja so gut an, Dich weg zu träumen aus dem Leben, wie es sich Dir zeigt.
Woanders ist es immer besser, heller, schöner als hier, das wollen sie Dir weismachen…

Deine Welt als Echo auf Dich selbst

In mir herrschte immer Chaos. Meine innere Einrichtung war zusammengewürfelt aus Meinungen anderer Leute über mich und undeutlichen eigenen Impulsen. Ich nahm alle anderen Menschen wichtiger, als das leise Gefühl für mich selbst, das sich hin und wieder regte, wenn ich mit mir allein war. Wenn ich Bücher las, vor mich hinsummte, mich davon träumte oder meine Gedanken in Tagebücher schrieb, die alle irgendwann gelesen wurden, um wieder als Verurteilungen auf mich einzuprasseln… Ich wollte ihnen entsprechen, ich wollte alles richtig machen, ich wollte gesehen werden, anerkannt, geliebt. Dafür tat ich so Einiges. Ich genoss die Genugtuung, wenn ich es mal erreichte und zum Beispiel mein Vater mir durch die Haare strich und mich liebevoll  ansah, weil ich etwas Kluges gesagt hatte oder irgendwas getan, was ihm gefiel… Wenn ich jetzt, in diesem Moment, meine Finger über die Tastatur gleiten lasse, während die Gedanken in jene Zeit zurückfahren, dann weiß ich, dass alles, was mir widerfahren ist, jeder Schmerz, jede Melancholie, jede Sehnsucht, eine direkte Antwort darauf war, wie ich mich selbst wahrgenommen habe und …

Das Leben antwortet … immer

Der weiche Schnee taut unter meinen Stiefeln. Lose aneinandergereihte Wassertropfen, energetisch zusammengehalten von veränderlichen Energiegittern. Veränderliche Energiegitter … Genau das erlebe ich gerade in meinem Leben. Die Sonne strahlt an diesem Nachmittag und blendet meine Augen. Mein Blick sucht nach einem dunklen Halt und findet ihn in einer braunen Hecke, in der Millionen Wassertropfen glitzern. Die Luft ist glasklar, der Himmel blau und über mir die Bäume, weinen den tauenden Schnee in die Pfützen zu meinen Füßen. Ich weine mit und fühle den salzigen Geschmack auf meinen Lippen. Alles verändert sich. Das hat es schon immer getan. Und die Bäume vor mir und der Schnee unter mir und die kalte Luft auf mir flüstern in ihrer eigenen Sprache von Wandel und Beständigkeit. Alles verändert sich. Das hat es schon immer getan Strukturen lösen sich auf. Solche, die mir lieb geworden waren, solche, die mich geformt haben, solche, die zu eng geworden sind. Vor mir liegt ein neues Leben, von dem ich nichts weiß, außer, dass es neu ist. „Ich weiß nicht“ zu sagen, ist so schmerzhaft …

Das unsichtbare Paradies

Und dann tauche ich auf und erkenne. Ich erkenne mich in diesem Spiel als das pulsierende, leere, göttliche Gehirn,
dass sich nur durch mich erfahren kann. Und durch Dich. Es hat alles Leben erschaffen, um sich lieben zu können.
Um sich entdecken zu können, um seine Herrlichkeit zu feiern.
Wir sind das Tor zur Unendlichkeit.

Im Höllenfeuer der Gefühle

Ich möchte Dir zeigen, wie echte Gefühle wirklich sind. Nein, ich möchte nicht, ich will es Dir zeigen! Ich will es, weil es das Einzige ist, wozu ich auf der Welt bin. Ich bin hier, um mich vollkommen zu spüren, zu entdecken, in meinen unermesslichen Ausmaßen. Und ich bin hier, um Dir von dieser Überwältigung zu berichten. Weil es nichts wesentlicheres in diesem Leben gibt, als Dich selbst zu erleben.

Urvertrauen – Der Fall in Dich selbst

Ich habe nie gewusst, dass es wirklich um mich selbst geht, so wie ich bin. So, wie ich mich mir selbst nie wirklich gezeigt habe, weil ich von mir selbst wie durch eine Milchglasscheibe getrennt war. Wenn ich hinsehen würde, so sagte mir die Angst, dann würde ich erkennen, dass mein Leben ein Konstrukt ist, das in dem Moment des Hinsehens, in sich zusammenfallen würde.

Glück sieht Dich an

Die stille Revolution der Schmetterlinge

Ich habe lange geglaubt, dass es etwas gibt im Leben, dass richtig und falsch ist. Etwas, woran ich mich festhalten kann, wie die zehn Gebote zum Beispiel. Die wurden auch erfunden, damit die Menschen sich an etwas festhalten können. Damit sie sich nicht die Köpfe einschlagen und miteinander auskommen. Warum war das denn nötig? Warum ist das denn immer noch nötig: Regeln aufzustellen, damit wir uns nicht die Köpfe einschlagen? Und warum tun wir es trotzdem? Die Antwort, die ich für mich gefunden habe ist recht einfach: Weil wir überlagert  sind mit Vorstellungen davon, was Richtig und was Falsch ist. Jeder für sich. Das Meinungs-Brett vor dem Kopf Hier rühren wir an eine der grundlegendsten Fragen: Ist der Mensch von Natur aus gut? Aber dazu müssten wir erst mal klären, was ist Natur und was ist eigentlich gut? Ich finde wir müssen die Antworten darauf von Grund auf neu erforschen. Jeder für sich. Es geht nicht um Studien, Wissenschaft und Experimente. Es geht um die elementarste Qualität von Leben. Und zu dieser Empfindung, zu diesem …