Worunter wir wirklich leiden

by Nicole Paskow von Radical Now

Aus meiner Sicht gibt es nur ein wirkliches Problem, das wir Menschen haben. Ein Wurzelproblem, das alle anderen Schwierigkeiten nach sich zieht. Was uns fehlt, ist die Verbindung zu uns selbst und damit auch zu allen anderen Menschen. Ich spreche von einer echten Verbindung, einer wirklich tiefgehenden, in sich selbst wurzelnden Verbindung. Einer Verbindung, die in letzter Konsequenz keine mehr ist, weil sie sich selbst als Benennung aufhebt und sich damit zu reinem Sein erhebt.

Ich spreche also nicht von den Beziehungen, die wir zu anderen haben, die uns vordergründig wichtig erscheinen, aber in denen uns oft nicht einmal auffällt, auf was für fadenscheinigen Kompromissen sie beruhen. Kompromisse, die wir täglich eingehen. Und zwar solche, die wir zuallererst mit uns selbst eingehen. Je weniger wir uns selbst fühlen, um so weniger Raum gestatten wir uns selbst in uns selbst.

Mit Raum meine ich einen Ort der Zweifellosigkeit. Einen unkommentierten Ort, der so nah mit sich ist, dass hier keine Fragen offen sind. Ein Ort der Selbstberührung, wo alles, was ich mache, das ist, was ich mache, ohne mir darüber Gedanken zu machen. An diesem Ort wohne ich mir selbst einfach bei. Ich erlebe mich als das, was da gerade erlebt wird.

Wie groß ist Dein Kompromissraum?

In den meisten Menschen ist dieser Ort nicht einmal so groß wie eine Erbse. Im Verhältnis dazu könnte man sagen, ist der Kompromissraum so groß wie ein Fußball. In unserem inneren Kompromissraum lebt eine Stimme, die uns beständig diktiert, wie wir uns jetzt verhalten sollen. Hier sind wir ständig im „Hab acht“-Modus und sofort bereit alles zu bedenken, zu betexten und zu kommentieren, was wir erleben – weil wir nichts so sehr brauchen wie Sicherheit.

Erst wenn wir uns sicher fühlen, können wir uns entspannen. Doch wann ist das? Im Kompromissraum kann sich niemand entspannen. Und wenn wir ihn verlassen, dann nur für kurze Zeit. Denn es ist nun mal so, dass wir uns immer noch als Wesen empfinden, die sich auf jede erdenkliche Weise vor einem fremden „Außen“ schützen müssen, um dieses Leben zu überleben. So lange es eben geht. Doch genau dieses Sicherheitsstreben lässt uns genau daran – an unserem Leben – vorbei gehen. Genau genommen daran, unser höchstmögliches Potenzial als diese Verkörperung zu erleben. Die Stärke dieses Wunsches ist letztlich ausschlaggebend für seine Verwirklichung.

So lange wir dieses „Außen“ nicht als das eigentliche „Innen“ wiedererkennen, werden wir uns immer weiter und immer wieder schützen müssen. Vor unseren eigenen Gefühlen. Dann machen wir bis an unser Lebensende Dinge, die wir nicht wirklich wollen, von denen wir aber annehmen, dass es gut ist sie zu tun, weil wichtige Menschen uns dadurch gewogen sind. Und wir uns, durch diese Akzeptanz durch einen anderen, einigermaßen sicher fühlen können. Sicher vor der Auseinandersetzung mit unseren direkten Gefühlen, die uns sofort signalisieren, was wir wollen und was nicht. Die wir aber weit weg halten von unserer direkten Wahrnehmung, weil sie nicht förderlich sind für die Vorstellungen, die wir von uns selbst haben.

Wir sind nicht echt

Dann sagen wir „Ja“, obwohl wir „nein“ meinen. Und „gefällt mir“, wenn es uns egal ist oder wir uns einen Vorteil davon versprechen. Wir schweigen, obwohl wir etwas sagen wollen, wir gehen, obwohl wir bleiben wollen, wir halten uns viele Eisen im Feuer, um nicht irgendwann alleine dazustehen und auf einmal auf uns selbst zurückgeworfen zu sein. Davor haben wir die größte Angst.

Vor dieser Konfrontation. Du mit Dir allein…

Du mit Dir allein wäre eine fantastische Konstellation, denn hier würden sowohl das Du als auch das Ich in Dir verschwinden. Du mit Dir allein wäre reines Erleben. Bewusstsein in sich selbst als Anwesenheit. Doch so ist es ja nicht. Du mit Dir allein heißt normalerweise Du als Fühlender Deiner Einsamkeit mit Dir als Anheizer der Einsamkeit. Der Anheizer denkt die richtigen Gedanken, die zur Einsamkeit passen und bringt sie dadurch in den gefühlsmäßigen Ausdruck. Das ist der Mechanismus.

Alleinsein ist für die meisten Menschen ein unbedingt zu vermeidendes Gefühl. Weil wir emotional und mental noch immer im Kindheitsstadium verweilen. Als Kind ist Alleinsein nicht gut. Denn es schürt die psychologische Angst. Wenn die Erfahrung gemacht wird, dass wirklich niemand da ist, und diese Erfahrung mit Angst, Enttäuschung, Wut, Traurigkeit … verknüpft wird, bleibt diese Verknüpfung normalerweise bis ins Erwachsenenalter bestehen. Ein ungesehener Kreislauf, der uns in der höchstmöglichen Distanz zu uns selbst hält.

Du bist nicht wichtig

Wir haben Angst vor unseren echten Gefühlen, weil wir es nicht gewöhnt sind, sie ernst zu nehmen, sie anzuerkennen, ihnen Wichtigkeit beizumessen. Wir wurden dafür gestraft wir selbst zu sein und haben es uns abgewöhnt. Doch erst wenn wir uns dieser Angst stellen, der Angst uns zu zeigen wie wir sind, haben wir die Chance auf die Verbindung zu uns selbst.

Diese Hürde scheint für viele Menschen mehr als oft zu hoch. Der Fall in sich selbst als Unmöglichkeit. Da die Ängste an Todesangst grenzen können. So tief kann das Trauma sein. So tief können die unbewussten Glaubenssätze stecken. Sätze wie: „Du wirst nur für Deine Leistung geliebt, nicht für das, was Du bist“, „Du musst erst für die anderen da sein“, „Du bist nicht wichtig“, „Keiner nimmt Dich ernst“, „Du darfst keine Traurigkeit fühlen“, „Du kannst niemandem vertrauen“… Es gibt unzählige Sätze, die alle einen Kern haben: Du bist nichts wert und keiner will Dich.

Dieses Leid an der Wurzel kann nur ausgehebelt werden, wenn Du bereit bist, den Kompromissraum in Dir von Fußballgröße auf mindestens Erbsengröße schrumpfen zu wollen und den Raum für Dich selbst auf Fußballgröße zu weiten. Dann wirst Du erleben, dass die Weitung kein Ende kennt und das nicht bedeutet, dass Dein Ego sich in die Unendlichkeit aufbläht.

Du warst mal selbstverständlich für Dich 

Es bedeutet, dass Du ein erstaunliches Gefühl dafür bekommst, was es heißt Dich wirklich zu empfinden. Es könnte Dich in eine Zeit zurückführen, in der Du Dich selbst als vollkommen selbstverständlich angenommen hast, ohne Dich angenommen zu haben, weil Dir dafür das Bewusstsein noch gefehlt hat. Doch als Bewusstsein bist Du immer in Dir anwesend, auch wenn es Dir nicht bewusst ist. Deshalb kann Dich die Verbindung zu Dir an Momente Deiner Kindheit erinnern, in denen Du wirklich versunken warst in etwas, das Dich vollkommen eingenommen hat.

Reine Freude, reines Spiel, reines Hiersein. In diesem Augenblick, mit allem was Du bist. Weil es Dich einfach ausgefüllt hat, weil da noch keine Instanz anwesend war, die sich über dieses „Ausgefülltsein mit Etwas“ Gedanken gemacht hat. Du hast Dich einfach erlebt.

Dich selbst erleben

Dich selbst einfach zu erleben, scheint heute nur so schwer, weil wir so viele Schutzschilde vor uns selbst in uns selbst aufgestellt haben. Diese Schilde halten uns von uns und allen
anderen fern.

Und dann fangen wir an uns nach dem Sinn des Lebens zu fragen, ob es das schon gewesen ist, was wir denn nun wirklich wollen, wen wir denn nun wirklich lieben, wie wir denn nun eigentlich leben wollen. Weil wir uns nicht einfach erleben können. Denn wenn wir das könnten, hätten wir keine Fragen, denn alle Antworten lägen in uns als die, die wir sind.

In dieser direkten Verbindung, im direkten Anschluss an uns selbst verschwindet die Angst vor den anderen, weil wir uns selbst spüren, und dadurch eine Nähe, die Innen und Außen aufhebt. Dann erlebst Du, dass die Nähe zu Dir selbst gleichbedeutend ist mit der Nähe zu anderen. Was nicht bedeutet, dass Du alle lieben würdest. Nein. Du verlierst einfach die Angst vor einem Außen, das es in Wirklichkeit nicht gibt, oder nur so lange gibt, wie es ein Außen in Dir selbst gibt. Wir sind einander nicht mehr fremd, wenn wir uns selbst spüren. Denn hier sind wir in aller Unterschiedlichkeit gleich. Und das können wir fühlen. Das kompromisslose Bekenntnis zu uns selbst als dieses Leben ist das Tor zur Bewusstheit.

In Verbundenheit, Nicole

 

Aus meiner Sicht gibt es nur ein wirkliches Problem, das wir Menschen haben. Ein Wurzelproblem, das alle anderen Schwierigkeiten nach sich zieht. Was uns fehlt, ist die Verbindung zu uns selbst und damit auch zu allen anderen Menschen. Ich spreche von einer echten Verbindung, einer wirklich tiefgehenden, in sich selbst wurzelnden Verbindung. Einer Verbindung, die in letzter Konsequenz keine mehr ist, weil sie sich selbst als Benennung aufhebt und sich damit zu reinem Sein erhebt.

Ich spreche also nicht von den Beziehungen, die wir zu anderen haben, die uns vordergründig wichtig erscheinen, aber in denen uns oft nicht einmal auffällt, auf was für fadenscheinigen Kompromissen sie beruhen. Kompromisse, die wir täglich eingehen. Und zwar solche, die wir zuallererst mit uns selbst eingehen. Je weniger wir uns selbst fühlen, um so weniger Raum gestatten wir uns selbst in uns selbst.

Mit Raum meine ich einen Ort der Zweifellosigkeit. Einen unkommentierten Ort, der so nah mit sich ist, dass hier keine Fragen offen sind. Ein Ort der Selbstberührung, wo alles, was ich mache, das ist, was ich mache, ohne mir darüber Gedanken zu machen. An diesem Ort wohne ich mir selbst einfach bei. Ich erlebe mich als das, was da gerade erlebt wird.

Wie groß ist Dein Kompromissraum?

In den meisten Menschen ist dieser Ort nicht einmal so groß wie eine Erbse. Im Verhältnis dazu könnte man sagen, ist der Kompromissraum so groß wie ein Fußball. In unserem inneren Kompromissraum lebt eine Stimme, die uns beständig diktiert, wie wir uns jetzt verhalten sollen. Hier sind wir ständig im „Hab acht“-Modus und sofort bereit alles zu bedenken, zu betexten und zu kommentieren, was wir erleben – weil wir nichts so sehr brauchen wie Sicherheit.

Erst wenn wir uns sicher fühlen, können wir uns entspannen. Doch wann ist das? Im Kompromissraum kann sich niemand entspannen. Und wenn wir ihn verlassen, dann nur für kurze Zeit. Denn es ist nun mal so, dass wir uns immer noch als Wesen empfinden, die sich auf jede erdenkliche Weise vor einem fremden „Außen“ schützen müssen, um dieses Leben zu überleben. So lange es eben geht. Doch genau dieses Sicherheitsstreben lässt uns genau daran – an unserem Leben – vorbei gehen. Genau genommen daran, unser höchstmögliches Potenzial als diese Verkörperung zu erleben. Die Stärke dieses Wunsches ist letztlich ausschlaggebend für seine Verwirklichung.

So lange wir dieses „Außen“ nicht als das eigentliche „Innen“ wiedererkennen, werden wir uns immer weiter und immer wieder schützen müssen. Vor unseren eigenen Gefühlen. Dann machen wir bis an unser Lebensende Dinge, die wir nicht wirklich wollen, von denen wir aber annehmen, dass es gut ist sie zu tun, weil wichtige Menschen uns dadurch gewogen sind. Und wir uns, durch diese Akzeptanz durch einen anderen, einigermaßen sicher fühlen können. Sicher vor der Auseinandersetzung mit unseren direkten Gefühlen, die uns sofort signalisieren, was wir wollen und was nicht. Die wir aber weit weg halten von unserer direkten Wahrnehmung, weil sie nicht förderlich sind für die Vorstellungen, die wir von uns selbst haben.

Wir sind nicht echt

Dann sagen wir „Ja“, obwohl wir „nein“ meinen. Und „gefällt mir“, wenn es uns egal ist oder wir uns einen Vorteil davon versprechen. Wir schweigen, obwohl wir etwas sagen wollen, wir gehen, obwohl wir bleiben wollen, wir halten uns viele Eisen im Feuer, um nicht irgendwann alleine dazustehen und auf einmal auf uns selbst zurückgeworfen zu sein. Davor haben wir die größte Angst.

Vor dieser Konfrontation. Du mit Dir allein…

Du mit Dir allein wäre eine fantastische Konstellation, denn hier würden sowohl das Du als auch das Ich in Dir verschwinden. Du mit Dir allein wäre reines Erleben. Bewusstsein in sich selbst als Anwesenheit. Doch so ist es ja nicht. Du mit Dir allein heißt normalerweise Du als Fühlender Deiner Einsamkeit mit Dir als Anheizer der Einsamkeit. Der Anheizer denkt die richtigen Gedanken, die zur Einsamkeit passen und bringt sie dadurch in den gefühlsmäßigen Ausdruck. Das ist der Mechanismus.

Alleinsein ist für die meisten Menschen ein unbedingt zu vermeidendes Gefühl. Weil wir emotional und mental noch immer im Kindheitsstadium verweilen. Als Kind ist Alleinsein nicht gut. Denn es schürt die psychologische Angst. Wenn die Erfahrung gemacht wird, dass wirklich niemand da ist, und diese Erfahrung mit Angst, Enttäuschung, Wut, Traurigkeit … verknüpft wird, bleibt diese Verknüpfung normalerweise bis ins Erwachsenenalter bestehen. Ein ungesehener Kreislauf, der uns in der höchstmöglichen Distanz zu uns selbst hält.

Du bist nicht wichtig

Wir haben Angst vor unseren echten Gefühlen, weil wir es nicht gewöhnt sind, sie ernst zu nehmen, sie anzuerkennen, ihnen Wichtigkeit beizumessen. Wir wurden dafür gestraft wir selbst zu sein und haben es uns abgewöhnt. Doch erst wenn wir uns dieser Angst stellen, der Angst uns zu zeigen wie wir sind, haben wir die Chance auf die Verbindung zu uns selbst.

Diese Hürde scheint für viele Menschen mehr als oft zu hoch. Der Fall in sich selbst als Unmöglichkeit. Da die Ängste an Todesangst grenzen können. So tief kann das Trauma sein. So tief können die unbewussten Glaubenssätze stecken. Sätze wie: „Du wirst nur für Deine Leistung geliebt, nicht für das, was Du bist“, „Du musst erst für die anderen da sein“, „Du bist nicht wichtig“, „Keiner nimmt Dich ernst“, „Du darfst keine Traurigkeit fühlen“, „Du kannst niemandem vertrauen“… Es gibt unzählige Sätze, die alle einen Kern haben: Du bist nichts wert und keiner will Dich.

Dieses Leid an der Wurzel kann nur ausgehebelt werden, wenn Du bereit bist, den Kompromissraum in Dir von Fußballgröße auf mindestens Erbsengröße schrumpfen zu wollen und den Raum für Dich selbst auf Fußballgröße zu weiten. Dann wirst Du erleben, dass die Weitung kein Ende kennt und das nicht bedeutet, dass Dein Ego sich in die Unendlichkeit aufbläht.

Du warst mal selbstverständlich für Dich 

Es bedeutet, dass Du ein erstaunliches Gefühl dafür bekommst, was es heißt Dich wirklich zu empfinden. Es könnte Dich in eine Zeit zurückführen, in der Du Dich selbst als vollkommen selbstverständlich angenommen hast, ohne Dich angenommen zu haben, weil Dir dafür das Bewusstsein noch gefehlt hat. Doch als Bewusstsein bist Du immer in Dir anwesend, auch wenn es Dir nicht bewusst ist. Deshalb kann Dich die Verbindung zu Dir an Momente Deiner Kindheit erinnern, in denen Du wirklich versunken warst in etwas, das Dich vollkommen eingenommen hat.

Reine Freude, reines Spiel, reines Hiersein. In diesem Augenblick, mit allem was Du bist. Weil es Dich einfach ausgefüllt hat, weil da noch keine Instanz anwesend war, die sich über dieses „Ausgefülltsein mit Etwas“ Gedanken gemacht hat. Du hast Dich einfach erlebt.

Dich selbst erleben

Dich selbst einfach zu erleben, scheint heute nur so schwer, weil wir so viele Schutzschilde vor uns selbst in uns selbst aufgestellt haben. Diese Schilde halten uns von uns und allen
anderen fern.

Und dann fangen wir an uns nach dem Sinn des Lebens zu fragen, ob es das schon gewesen ist, was wir denn nun wirklich wollen, wen wir denn nun wirklich lieben, wie wir denn nun eigentlich leben wollen. Weil wir uns nicht einfach erleben können. Denn wenn wir das könnten, hätten wir keine Fragen, denn alle Antworten lägen in uns als die, die wir sind.

In dieser direkten Verbindung, im direkten Anschluss an uns selbst verschwindet die Angst vor den anderen, weil wir uns selbst spüren, und dadurch eine Nähe, die Innen und Außen aufhebt. Dann erlebst Du, dass die Nähe zu Dir selbst gleichbedeutend ist mit der Nähe zu anderen. Was nicht bedeutet, dass Du alle lieben würdest. Nein. Du verlierst einfach die Angst vor einem Außen, das es in Wirklichkeit nicht gibt, oder nur so lange gibt, wie es ein Außen in Dir selbst gibt. Wir sind einander nicht mehr fremd, wenn wir uns selbst spüren. Denn hier sind wir in aller Unterschiedlichkeit gleich. Und das können wir fühlen. Das kompromisslose Bekenntnis zu uns selbst als dieses Leben ist das Tor zur Bewusstheit.

In Verbundenheit, Nicole

 

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3 Kommentare

  1. Bernd Bienentreu

    Liebe Nicole, danke für dem Text, der meine Situation in der ich mich zur Zeit befinde, recht gut beschreibt. Das alleine sein, selbst gewählt, lässt mich immer wieder mal daran zweifeln, dass wir dafür gemacht sind. Im Prinzip sind wir natürlich immer alleine. Dennoch tauchen Situationen und Gefühle auf, die danach schreien, nicht alleine gefühlt zu werden. Wenn das Urvertrauen in das Leben erschüttert wird und die Wände dich zu erdrücken drohen.
    Und dann kommst du mit diesem Text daher und erinnerst mich wieder daran, dass das Leben es immer gut mit mir meint und mein Vertrauen darin, dass es so wie es ist, genau richtig ist, kommt wieder zurück.
    Danke für deine Liebe,
    Bernd

    Antworten
    • Nicole Paskow

      Lieber Bernd, ich glaube nicht, dass wir dafür gemacht sind uns alleine, im Sinne von isoliert, zu fühlen.
      Im Prinzip sind wir immer alleine sagst Du. Ja. Das sehe ich auch so. Ich bin allein in mir als diese
      Erlebensfähigkeit. Als dieses Bewusstsein. Es gibt nichts außerhalb dessen, was ich wahrnehmen kann.
      Insofern bin ich nicht nur allein, sondern auch alles, was in diesem Alleinsein erscheint. Das ist ein großer,
      schöner Gedanke, wie ich finde. Die Welt als mein Spiegel. Jetzt kann ich diese Welt entdecken und in dieser
      Entdeckung bekomme ich mit, wie es um mich steht. Wirklich spannend. Das Leben meint es insofern gut mit Dir, als
      dass es Dich alles erleben lässt, was Du bist. Herzlich, Nicole

      Antworten
      • Bernd Bienentreu

        Danke für diese erhellenden Worte. Ich bin immer wieder begeistert, wie du deine Gedanken in so einen perfekten Text gießen kannst, der das Thema umkreist und dennoch genau in meine Mitte zielt.
        Ein Genuss der besonderen Art.
        Danke und alles liebe,
        Bernd

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