Bewusstsein ist die Kraft - anhören

von Radical Now

 

Radikal gesagt, ist die einzige wirkliche Kraft, die es gibt, Bewusstsein. Ohne Bewusstsein können wir alle anderen Kräfte, die darin erscheinen, nicht nutzen. Ohne Bewusstsein können wir weder unsere Lebendigkeit noch unsere Möglichkeiten entdecken. Diese geheimnisvolle Macht liegt allem zugrunde und ist in unterschiedlichen Ausprägungen in Allem enthalten.

Alle Menschen haben Bewusstsein, die meisten sind sich darüber aber nicht bewusst. Sie sind sich nicht bewusst, was das bedeutet und welches Potenzial in dieser Entdeckung liegt.

Erst der spirituell Suchende ist auf dem Weg der Bewusstwerdung seines Ursprungs. Wir suchen nach der Quelle unseres Seins und verirren uns zunächst in äußeren Beschreibungen, die uns in die Irre führen, in Bilder und Vorstellungen davon, was diese Quelle ist. Dann versuchen wir durch spirituelle Praktiken zu unserer Quelle vorzudringen, obwohl sie schon die ganze Zeit in uns ist.

Die Abkehr von der äußeren Welt

Bewusstsein selbst hat keine Eigenschaften, deshalb ist es so schwer zu entdecken. Daher empfehlen alle Weisheitslehren die Innenkehr und damit die Abkehr von der äußeren Welt. Denn nur auf diese Weise scheint eine Annäherung an die Stille, die allem zugrunde liegt, möglich. Was bleibt, wenn alles andere geht?

Das ist die Königsfrage in vielen spirituellen Lehren. Es ist Gewahrsein, die Urform von Bewusstsein, auf das wir treffen, wenn wir alles abziehen, was in unserer Wahrnehmung erscheint. Es ist die reine Anwesenheit der Existenz an sich. Pure Wahrnehmung, das, was immer sieht. Das ist es, was uns vereint. Das Unsagbare, in dem alles erscheint, aus dem alles hervorgeht.

Hier sind wir an der Grenze unserer Beschreibungen angelangt, denn darüber hinaus kann nichts gesagt werden. Wir können weder von Unendlichkeit sprechen noch von Ewigkeit, denn all das sind Bezeichnungen, die aus der Quelle hervorgehen, sie aber selbst nicht beschreiben. Sie ist so umfassend, dass sie alles enthält.

Gott in uns

Es gibt nichts außerhalb von ihr, insofern ist es nicht möglich sie zu beschreiben, denn dann würden wir von außen auf sie blicken. Dann könnte sie sich selbst sehen, was so unmöglich ist, als würden unsere Augen versuchen sich selbst zu erblicken.

Bewusstsein ist das, was sich in uns Menschen eröffnen kann, das dem Gewahrsein in uns die Möglichkeit gibt, sich seiner selbst bewusst zu werden. Hier entdecken wir uns als Ausdruck dessen, was allem zugrunde liegt. Wir erkennen Gott in uns.

Diese Erkenntnis hat die Macht uns in die Ganzheit unseres Erlebens zu führen. Solange wir vollständig mit unserem materiellen Leben verschmolzen sind, können wir darüber hinaus nichts erkennen. Wir erschaffen uns Systeme und Konzepte, in denen wir uns orientieren, und halten diese Konzepte für die absolute Wirklichkeit.

Ausdruck reiner Verstandesaktivität

Gott ist entweder eine ferne Idee, die nichts mit uns zu tun hat, oder die Hoffnung auf ein besseres Leben. Wir bringen „ihn“ üblicherweise nicht in Zusammenhang mit Bewusstsein. Denn innerhalb dieser, von unserem Verstand, der ein immaterieller Ausdruck unserer physischen Präsenz ist, erschaffenen Konzepte gibt es Gegensätze, die nicht vereinbar sind.

Sie erschaffen unser Leid. Hier suchen wir das Gute und verabscheuen das Böse, hier gibt es richtiges und falsches Verhalten und das drückt sich in dem, was wir erleben, aus.

Wir erkennen nicht, dass diese Gegensätze vom Verstand geschaffen wurden und sich dem entsprechend ausdrücken müssen. Der Verstand ist jedoch deshalb eine fragwürdige absolute Instanz, weil er im Bewusstsein erscheint und eine komprimierte, funktionale Form dessen darstellt. Doch solange uns das nicht bewusst ist, bestimmt er unser Leben und das, was uns widerfährt.

Die ganze Welt ist Ausdruck verstandesorientierter Mechanismen und nicht Ausdruck von sich seiner selbst bewusst gewordenem Bewusstsein.

Erhöhung und Erniedrigung

In die Ganzheit unseres Erlebens können wir erst finden, wenn uns klar geworden ist, dass Bewusstsein in uns wohnt und dazu in der Lage ist alles, was in uns erscheint, zu erkennen und sein zu lassen, wie es ist. Der Verstand selektiert in gewünschte Gedanken und Gefühle und in unerwünschte Gedanken und Gefühle. Das erschafft Erhöhung und Erniedrigung.

Mit dieser Konditionierung (Einstellung) sehen wir dann in die Welt. Dort erblicken wir das, was durch den Verstand erschaffen wird. Zu sich gekommenes Bewusstsein erkennt dies und beginnt sich auszuweiten und Raum zu schaffen für Dich und alles, was in Dir auftaucht. Du siehst plötzlich, was in Dir vorgeht und greifst nicht mehr urteilend ein. Dadurch kommt es zu einer Beruhigung des gesamten Systems. Die sehende Instanz in Dir ist erwacht.

Sie ermöglicht die Loslösung von Deinen Überzeugungen und Meinungen und das Erstarken des Bewusstseins in Dir für die Zusammenhänge Deines Lebens. Indem Du alles in Dir lässt, wie es sich zeigt, kannst Du erst die volle Information darüber, was sich Dir zeigt, erfassen. Hierheraus kommst Du erst in eine Handlungsfreiheit, die Dir gerecht wird und Dir entspricht. Du kommst in Übereinstimmung mit Dir selbst.

Die Hälfte Deiner Wirklichkeit

Solange Du Gefühle unterdrücken musst, weil sie nicht in Deine konditionierten Konzepte passen, bist Du dazu verurteilt nur die Hälfte Deiner Wirklichkeit leben zu können, und die ist zudem noch verzerrt. Denn nur die Ganzheit ist harmonisch. Einseitige Suche nach Glück macht unglücklich, weil sie einen Teil von Dir ausspart, der aber dennoch im Untergrund wirkt. Im Bewusstsein gibt es keine Gegensätze und keine Widersprüche, alles darf sein.

Hier liegt die Einheit Deines Erlebens. In dieser Einheit erfährst Du die Entspannung und Gelöstheit, nach der sich alle Menschen sehnen. Egal, was in Dir auftaucht. Sobald Du Dich auf Dich selbst als bewusstes Sein besinnen kannst, bist Du nicht mehr mit den Erscheinungen in Dir verhaftet. Du hast die Kraft alles zu erleben, was sich Dir zeigt, Du bist als befreite Anwesenheit in Deinem Leben dabei.

Du bist kein Sklave Deiner Gedanken und Gefühle mehr. Du siehst und fühlst gleichermaßen. Du bist innen und außen. Das macht uns zu vollständigen Menschen.

Bewusstsein erschafft Materie

Wenn wir verstehen, dass unser Ursprung geistiger Natur ist, erkennen wir die wahre Kraft von Bewusstsein. Es bringt alles ans Licht und somit in die Materie. Es erschafft Materie. Überprüfe es selbst: Alles, was Du tust, folgt einer Idee. Je mehr Aufmerksamkeit (Bewusstheit) Deine Ideen bekommen, umso deutlicher treten sie in den Raum. Sei es ein Haus, das Du baust, ein Auto, das Du kaufst, ein Bild, das Du malst, einen Text, den Du schreibst, ein Geschäft, das Du gründest, … .

Alles geht auf eine Idee zurück. Gedanken entstehen in Dir, so, wie Du auf einen Lichtschalter drückst. Das Licht geht an. Sie sind plötzlich da. Du machst sie nicht. Du kannst sie nicht beeinflussen. Du kannst ihnen lediglich Aufmerksamkeit schenken oder nicht. Und das hängt von Deinem Bewusstsein ab. Wie frei ist der Raum in Dir dafür, dass es sich ausweiten kann? Durch wie viele Überzeugungen und Meinungen muss es hindurch? Ist es anwesend in Dir, dann hast Du den Raum zu sehen, welche Gedanken in Dir auftauchen. Nun kannst Du entscheiden, welchen Du folgen willst und welchen nicht.  Dann handelst Du Dir entsprechend.

Das kann und wird Dein ganzes Leben ändern.

In Verbundenheit, Nicole

 

Wenn es Dir schwer fällt in Deinen Bewusstseinsraum zu finden, und Du Dich abhängig von Deinen Emotionen fühlst und wenn Du nach Dir gemäßen Sichtweisen suchst, die Dich spüren lassen, was es bedeutet Dich selbst zu empfangen, dann nimm gerne Kontakt zu mir auf. Gemeinsam widmen wir uns Deiner individuellen Disposition und finden den Zugang, der es Dir erlaubt, Dich selbst endlich zu erlauben. Das ist der erste Schlüssel für die Neugeburt in ein wahrhaftiges Leben, das diese Bezeichnung wirklich verdient.

Wenn Dich der Artikel inspiriert hat, freue ich mich sehr über den Ausdruck Deiner Wertschätzung mittels einer Spende. Vielen Dank!

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