Die Entlassung der Eltern - anhören

von Radical Now

Die intensivste Bindung, die wir in unserem Leben haben, ist zumeist die Bindung zu unseren Eltern. Ihr Einfluss auf uns ist so groß, dass sie uns noch in fortgeschrittenem Alter mühelos zur Weißglut bringen oder auch in eine Minderwertigkeitskrise stürzen können. Wie auch immer die Beziehung zu ihnen war oder ist – sie ist niemals gleichgültig.

Ein Mensch ist das hilfloseste Geschöpf der Erde, wenn es in diese Welt hineingeboren wird. Es ist mehr als jedes Tier auf Schutz und Fürsorge angewiesen. Und das für einen langen Zeitraum.

Der Bewusstseinsraum, der in dieser Zeit zu sich kommt, ist so offen, so empfindsam, unschuldig und annehmend, dass alles, was in ihn hineingesprochen, -gefühlt und -gedacht wird, zu ihm selbst wird.

Der natürliche Wunsch geliebt zu werden …

Wir übernehmen nahezu alles von unseren Eltern. Ob wir das wollen, oder nicht. Wir übernehmen ihr Weltbild, ihre Erwartungen, ihre guten Wünsche für uns, ihr Unvermögen, ihr Vermögen, ihr bewusstes und unbewusstes Verhalten. Der natürliche Wunsch, von ihnen geliebt zu werden, bringt uns dazu, uns anzupassen oder auch zu rebellieren, Hauptsache, sie nehmen uns wahr.

Wahrgenommen werden, das ist der Wunsch jedes Menschen. Wahrgenommen werden, so, wie wir sind. Doch die Erfüllung dieses Wunsches ist nahezu unmöglich. Er ist nur insofern möglich, inwieweit es unsere Eltern geschafft haben, aus der Konditionierung durch ihre Eltern auszubrechen. Und das gelingt normalerweise sehr wenigen Menschen. Üblich ist, dass unsere Eltern bereits von ihren Eltern übersehen wurden und die wiederum von deren Eltern und so fort.

Wir geben normalerweise das weiter, was wir selbst erfahren haben, selbst wenn wir das bewusst nicht wollen. Die meisten Automatismen sind unbewusst. Sie steigen nicht ins Bewusstsein auf. Sie sind das, was wir zutiefst glauben, weil wir es in einer Zeit aufgesogen haben, in der wir als Ratio noch nicht vorhanden und somit zu keiner Reflexion fähig waren.

Sie sprechen durch uns …

Wenn wir richtig Pech haben, dann verfolgt uns die zumeist unbefriedigende Beziehung zu unseren Eltern das ganze Leben lang. Dann versuchen wir ihnen selbst als Erwachsene noch immer zu entsprechen, auch wenn sie schon lange nicht mehr sind. Denn ihre Stimmen haben wir internalisiert. Ihre Erwartungen an uns sprechen dann durch unsere Gedanken, Gefühle und Ziele. Und das alles zu dem einzigen Zweck, uns geliebt, entspannt und angenommen zu fühlen und dazu berechtigt, einfach nur da zu sein und das innere Alleinsein nicht mehr zu fühlen.

Es ist ein Segen und ein großer Durchbruch des Bewusstseins zu sich selbst, wenn wir erkennen dürfen, dass unsere Eltern keine persönliche Verantworung trifft. Keine Verantwortung dafür, was sie mit uns getan oder nicht getan haben. Wenn diese Erkenntnis kein bloßes Lippenbekenntnis bleibt, das im Verstand hängen bleibt, sondern wirklich einsinken kann, als Verstehen, dann fällt es ins Herz. Hier tritt eine Öffnung ein, die so heilsam ist, als würden wir in großer Not eine wirkliche Zuflucht finden. Es ist die Zuflucht schlechthin. Denn sie offenbart uns alles darüber, wer wir sind.

Die Entbindung aus der Elternrolle

Diese Öffnung (er)löst uns von unserer bedürftigen Abhängigkeit ihnen zu gefallen, um endlich von ihnen gesehen zu werden als die, die wir sind, und nicht als die, die wir sein sollen. Bewusstsein, das sich selbst entdeckt, lässt automatisch frei. Es entbindet die Eltern aus ihrer Rolle, weil es sich selbst aus seiner bisherigen Rolle entbindet. Du bist kein Kind Deiner Eltern mehr, sie sind nicht mehr Eltern eines Kindes. Wir sind Bewusstsein, das sich selbst erlebt, und können dennoch Eltern und Kinder bleiben, aber auf einem ganz anderen Niveau.

Dann kannst Du sie sein lassen, wie sie sind, ohne sie weiter schuldig sprechen zu müssen und ohne weiter bewusste oder unbewusste Forderungen an sie zu stellen. Sie können Dich schlicht nicht sehen, weil sie sich selbst nicht sehen können. Doch Du hast die Möglichkeit Dich zu erkennen, wenn Du sie wahrnimmst, und somit die Möglichkeit auch Deine Eltern zu sehen, wie sie sind.

Erwachsensein ist etwas wundervolles, weil es Dir Deine Freiheit schenkt. Die Freiheit ganz Du selbst zu sein, ohne das Urteil Deiner Eltern zu Dir zu nehmen, ohne das Urteil irgendjemandes zu Dir zu nehmen. Weil Du um Dich weißt. Du kannst Dich immer mehr reinwaschen von Urteilen, Meinungen und Ideen über Dich und nicht zuletzt von Deinen eigenen, die nur scheinbar Deine eigenen Urteile und Meinungen über Dich sind. In Wirklichkeit sind es fremde Stimmen, die zu Dir und aus Dir sprechen.

Mit klaren Augen und offenem Herzen

Dein Herz öffnet sich, wenn Du die Dinge sehen lernst, wie sie aus sich selbst heraus sind. Dann siehst Du die Zartheit einer Blüte, ihre Einfachheit, ihr Sosein, wie sie sich im Wind bewegt. Angeflogen von einer Hummel, die sich in den Kelch versenkt, berauscht vom Duft der Blume. Alles greift ineinander, ganz unbedacht, ganz unüberlegt, ganz unaufgeregt. Einfach so. Du kannst es erleben, wenn Du still wirst in Dir, dann offenbart sich Dir die Welt – wie sie ist. Unmittelbar, ganz direkt. Und nicht, wie sie durch Deine Ideen über sie aussieht.

Dann siehst Du Deine Eltern mit offenen Augen und entdeckst Menschen mit ihren Eigenheiten, ihren Ängsten, ihren Meinungen und Möglichkeiten und Unmöglichkeiten auf das, was geschieht, zu reagieren. Mitgefühl kann aufsteigen, Mitgefühl, das nichts anderes ist als die Nähe zu Dir selbst.

Wenn Du Dir selbst nah bist, dann sind Dir auch andere Menschen nicht mehr fremd. Denn Du weißt um alle Höhen und Tiefen, die sich ausspielen, wenn Du die gedankliche Landkarte der Welt mit der Wirklichkeit stillen, inneren Sehens verwechselst. Du bestehst nicht mehr auf Dich als ungesehenes, ungeliebtes Kind. Du bestehst nicht mehr auf Deine Enttäuschung. Du entlässt Dich und Deine Eltern aus der Verantwortung für Dein und ihr Leben.

Der Weg der Liebe

Der Weg der Liebe ist kein subtiles Argument, hat Rumi mal gesagt. Die Tür dorthin ist die Zerstörung. Sie zerstört alle falschen Annahmen, sie zerstört die Enge und Kleinherzigkeit, die tiefe Kleingeistigkeit menschlichen Glaubens und sprengt die Grenzen, in denen Du Dich vorgefunden hast. Die Du noch immer für Deine Grenzen hältst. Liebe sprengt Dich in die Weite und Empfindsamkeit Deiner Natur als Bewusstsein, das sich selbst durch alle Augen sieht. Dieses Sehen ist, was Glück ist, was Liebe ist, was Dich fühlen lässt, als könnte Dir niemals etwas geschehen. Weil es so ist.

Dir kann nichts geschehen, wenn Du Dich darauf einlässt, mit klaren Augen zu sehen, mit einem stillen Geist und offenen Herzen. Wenn Du Dich besinnst auf Dein Sosein, das unangreifbar ist, das einfach nur sein will und ist, ohne sich permanent zu betrachten, zu bedenken, zu beurteilen und einzupassen in Schubladen, die viel zu eng sind für Dich. Lass Dich frei. Lass Dich endlich frei in Dir. Komm zu Dir, als das einfache Sein, das Du bist. Lass es zu, dass Liebe in Dich einfließt und Dir alles nahe bringt. Lass alles nah kommen, ganz direkt, und halte nichts mehr auf Abstand durch all die begrenzenden Gedanken, die Dir einflüstern wollen, wer Du bist und was Du brauchst und was Du tun musst, um zu bekommen, was Du so sehr brauchst.

Vögel, sagt Rumi, fallen. Sie bekommen im Fallen ihre Flügel.

Vertraue auf Dich.

In Verbundenheit, Nicole

Um die „fremden Stimmen“ in uns, geht es auch  in einem der Videogespräche mit Daniel Herbst. Unser 3. gemeinsames Online Seminar widmet sich dem Thema der Bewusstwerdung im Spannungsfeld zwischen Angst und Vertrauen. Klick auf die Grafik für mehr Infos …

 

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4 Kommentare

  1. Christine Geiler

    Wie oft habe ich schon den Schmerz der Verurteilung gespürt. Es ist der gleiche Schmerz der einen trifft wenn man selbst Verurteilt. Es ist die gleiche rasende Art die da hervor bricht. Es macht keinen Unterschied ob man sie austeilt oder erhält. Sie bringt immer das gleiche hervor, bis man es erkennt. Dann bin ich tiefer gegangen und bin immer noch dabei.

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    • Nicole Paskow

      „Es ist der gleiche Schmerz der einen trifft wenn man selbst Verurteilt.“
      So ist es, liebe Christine, das hast Du schön gesehen!Herzlich, Nicole

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  2. Anne Gruber

    Hallo Nicole,
    im Moment sitze ich „zufällig“ gerade an einer Passage in meinem Buch, in der ich lerne, diese fremden Stimmen in mir zu verstehen. Hier ein kleiner Ausschnitt – und gleich vorweg: Ich habe mein lebenslanges Trauma mit meiner emotional erpresserischen und übergriffigen Mutter endgültig aufgelöst!
    Tagebuch,Mai 2016:
    Der innere Be- und Verurteiler oder „Strenger Richter“ ist die härteste innere Stimme: „Schäme dich! Du bist eine Null, ein Versager, ein schlechter Mensch! Du bist nicht recht, so wie du bist! Du bist so peinlich! Zeige nie deine Schwächen, man darf sie nicht haben und nicht zeigen, sonst ist man ein wertloser, böser und sündiger Mensch! Das macht man nicht! Du hast es nicht verdient, glücklich zu sein! Du sollst, du musst, du darfst nicht!“ Er verkündet die verinnerlichten Forderungen der Eltern, der Religion und der Gesellschaft und glaubt, uns so vor Kränkungen und Entwertungen von außen zu schützen. Ich habe den Kritikerstimmen über 50 Jahre lang geglaubt! Ich war mit ihnen identifiziert und dachte wirklich, das sei „Ich“! Wenn ich aber als frei, selbstbestimmt und authentisch leben will, anstatt fremdgesteuert und automatisiert, dann muss ich mich mit allen alten Überzeugungen auseinandersetzen. Diese deuten auf das jeweilige Lebensproblem, bieten aber gerade deshalb auch die Lösung an – den Weg heraus aus dieser inneren Tyrannei! Mein bisheriges Leben habe ich in permanenter innerer Unruhe, Unsicherheit und Angst verbracht, weil für mich unbewusst galt: „Diese Welt ist kein sicherer und freundlicher Ort!“ Als kleines Mädchen und Jugendliche war mein Hauptbestreben, keine Fehler zu machen und nicht überlästig zu sein, weil ich die Bestrafungen, das schlechte Gewissen und die schlimmen Schuldgefühle nicht mehr erleben wollte. Doch trotz (oder eher wegen) der ständigen Anpassung und Anstrengung glaubte ich weiterhin, wirklich der letzte Dreck zu sein! Leider gehen die Strategien der Kritiker ja nie auf: Man wird keineswegs mehr geschätzt oder geliebt, wenn man anderen immer alles Recht macht! Im Gegenteil, man wird leichter ausgenutzt und dadurch erst recht nicht respektiert! Man fängt an, sich selber für seine Schwäche zu hassen, und die unerwünschten Emotionen werden in den tiefen, dunklen Keller der Seele verbannt – ungeliebt und unerlöst! Diese früh erlernten Lösungsstrategien haben mein ganzes bisheriges Leben vergiftet! Immer musste ich auf der Hut sein und nie ließ ich jemanden in mein Inneres schauen. Nicht, dass sie sich die anderen enttäuscht und angewidert von mir abwenden! Mein Herz wurde verschlossen, da für meine inneren Beschützer eine offen gezeigte Verletzbarkeit extrem gefährlich war. Doch das war eine Lüge, denn das strategische Ich hat ja gerade durch seine große Angst vor dem Leben verhindert, dass ich mich mir selbst, den anderen oder dem Leben selbst voller Vertrauen und Liebe zuwenden konnte. Wer Angst hat, glaubt eng und klein zu sein und fürchtet ständig, verletzt zu werden. So kann sich keine intime Nähe zum Leben entwickeln. Wer als Säugling auf Grund der Unzulänglichkeit und Lieblosigkeit der Mutter keine Ko-Regulierung des Nervensystems erfahren hat, greift später oft zu Suchtstoffen, um diese ständige innere Anspannung, die durch gewaltsames Verdrängen der Emotionen aufrechterhalten wird, einzudämmen. Auch ich versuchte jahrzehntelang, den inneren Mangel an Wärme und Zuwendung durch Süchte zu kompensieren. (Alkohol, Bulimie, Rauchen, Promiskuität) Mit der Zeit hatte ich mir auch angewöhnt, alle meine Fehler zu zählen, meine Selbständigkeit zu opfern, keine Grenzen zu setzen, mir keinen Spaß mehr im Leben zu gönnen (außer heimlich und in Verbindung mit Schuldgefühlen), mich selber innerlich auf ungesunde Weise anzutreiben, und vor allem meine eigenen, wahren Bedürfnisse entweder nicht mehr zu kennen oder sie zu unterdrücken. Vom härtesten Kritiker, dem obersten Richter, hörte ich schon oft folgende Sätze: „Du bist wertlos, schwach, dreckig, verkehrt und schuldig. Du bist hilflos und schwach. Du verdienst keine Liebe, kein Glück, ja nicht einmal zu leben! Du verdienst Strafe! Du störst und du bist überflüssig!“ Wird man als Kind so verurteilt, dann verinnerlicht man irgendwann diese Überzeugungen. Erst hört man vielleicht von den Eltern: „Du bist echt blöd! Warum bist du so ein schlechter Mensch?“ und später sagt man sich das dann selber: „Ich bin echt blöd! Ich bin ein schlechter Mensch!“ Je größer die Entwertung durch die Eltern war, umso radikaler sind auch die Verurteilungen der inneren Kritiker. Wer da immer noch kritisiert wird, ist unser verletzter Kind-Anteil. In ihm wurden sämtliche Erfahrungen abgespeichert (Bilder, Gefühle, Körperreaktionen, Gedanken), als es so massiv im Stich gelassen wurde. Und dieser Teil glaubt noch immer: „Wenn ich so bin, wie die Eltern (die anderen) mich wollen, dann haben sie mich wieder lieb und alles wird gut!“ Doch was anfangs zum Schutz gedacht war, kann später das ganze Leben zerstören, denn diese alten Programme hören nicht einfach auf, sondern sie werden immer schärfer und rigoroser. Darum muss sich dem inneren Kind voller Verständnis und Anteilnahme zuwenden, damit es in all seinen verletzten Aspekten geheilt werden kann! Ich beobachte immer alle Situationen, in denen das verletzte Kind mit bestimmten Emotionen, und die inneren Kritiker/ Beschützer mit bestimmten Abwehrgedanken reagieren. Regelmäßig spreche ich mit dem inneren Kind: „Du fühlst also gerade großen Schmerz, weil du heute wieder kritisiert oder ungerechterweise beschuldigt worden bin, hm? Es fühlt sich für dich wieder an wie früher, oder? Erinnert dich das an das Verhalten oder den Tonfall der Mutter? Hat sie so mit dir geredet? Ich merke, wie traurig dich das macht! Ich werde in Zukunft besser darauf achten, dass du nicht wieder verletzt wirst. Ich bin ja jetzt erwachsen und kann mich wehren. Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Zeige mir deinen Schmerz, ich kann ihn nun mit dir tragen. Ab jetzt werde ich dich beschützen und immer für dich da sein!“ Ich persönlich bin der Auffassung, dass es auch hilfreich ist, die inneren Kritiker zu würdigen und mit ihnen zu sprechen: „Ich kann gut verstehen, dass du mich noch immer vor dem emotionalem Schmerz bewahren willst, aber das ist nicht mehr notwendig, weil ich mich jetzt als über 50-Jährige sehr gut selber schützen kann. Du kannst dich nun ein wenig entspannen und zurücklehnen, weil ich jetzt genug Mut und die Kraft habe, auch die verbannten Gefühle der verletzten Kinder vollständig zu fühlen!“ In jeder Situation, die einem sehr schlimmen Erlebnis aus der Vergangenheit ähnelt, werden sofort die jeweiligen Kritiker getriggert und spulen in Sekundenschnelle ihre gewohnten Schutzprogramme ab. Hier ist es sinnvoll, wenn man sich fragt: „Vor welchem schmerzlichen Gefühl, vor welcher schmerzlichen Erfahrung will mich dieser innere Kritiker gerade bewahren? Was soll ich (das verletzte innere Kind) nicht mehr fühlen und nicht mehr erleben?“ Wenn man nicht mehr auf die warnenden Stimmen hört und sich entgegen der alten Muster verhält, kommen ziemlich sicher und auch recht schnell Teile unserer alten Schuld- und Schamgefühle und Ängste hoch! Man muss schon sehr mutig sein, um diesen unangenehmen Emotionen in sich Raum zu geben und auf altgewohnte Reaktionen zu verzichten. Aber diese innere Arbeit lohnt sich über alle Massen! Ich merke ja selber in meinem täglichen Leben und in meinen ehemals schwierigen Beziehungen, wie ich immer unabhängiger, freier, selbstbestimmter und glücklicher werde. Mein Herz öffnet sich immer mehr und ich fühle mich so liebevoll und lebendig wie nie zuvor!————————-
    Dieser Prozess der Loslösung von Abhängigkeiten, die Desidentifizierung von inneren Ich-Programmen und die Heilung der Trauma-Wunden war für mich das Tor in die innere Freiheit! Ich bin jetzt frei von der Vergangenheit mit meiner Mutter. Vergebung war schon immer vorhanden – Schuld hat nie existiert.
    Alles Gute für dich, Nicole, Danke für deine wunderbaren Texte, deine treue Leserin
    Anne Gruber

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    • Nicole Paskow

      Liebe Anne, vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag!
      Er illustriert aufs Deutlichste, wie der Wahnsinn in uns funktioniert!
      Und so oft bleibt er ungesehen und vergiftet das (Er)Leben. Du schreibst:
      „Man muss schon sehr mutig sein, um diesen unangenehmen Emotionen in sich Raum zu
      geben und auf altgewohnte Reaktionen zu verzichten.“
      So ist es! Ich beglückwünsche Dich von Herzen zu diesem Mut und dem Willen
      Deine Unabhängigkeit von dieser permanenten Selbstunterdrückung zu verwirklichen. Ja. Es ist oft
      hart, aber es lohnt sich wirklich! Ganz herzlich, Nicole

      Antworten

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